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MwSt in MLM-Software
MwSt in MLM-Software
Standard in einer MLM-Software sollte sein, dass die MwSt sehr flexibel gestaltet werden kann. Der Grund ist der, dass Networkfirmen oft schneller über Ländergrenzen hinweg Waren verkaufen als ursächlich geplant war.

Anzahl MwSt-Sätze
Als Standard sollten drei MwSt-Sätze vorhanden sein. Werden bestimmte Waren gehandelt die in einigen Ländern mit Sonder-MwSt-Prozentsätzen wie Luxusmehrwertsteuer etc. belegt sind, so muss die Software problemlos erweiterbar sein. Jescali hat Kunden, die haben sich 6 MwSt-Sätze einprogrammieren lassen. Wir können auch mehr MwSt-Sätze einprogrammieren.

Das sind die Basis-MwSt-Sätze
MwSt-Satz 1    das ist der allgemeine Prozentsatz in DE 19 % und AT 20 % (Stand Mai 2016)
MwSt-Satz 2    das ist der geminderte Prozentsatz in DE 7 % und AT 10 % (Stand Mai 2016)
MwSt-Satz 3    ohne MwSt. Für Artikel die frei von MwSt befreit sind wie Feingold als Zahlungsmittel.

Zuordnung der MwSt
Bei den Artikeln oder den Versandkosten oder anderen Stellen bei denen Preise, Netto oder Brutto, eingepflegt werden, überall dort werden nicht die Prozente eingetragen, sondern dort wird nur der MwSt-Satz zugeordnet.

MwSt der Länder
Jetzt kommt Leben in die MwSt. Als Standard ist anzusehen, dass nicht globale MwSt Prozente eingetragen werden, sondern dass Sie pro Land bei den 3 oder mehr MwSt-Sätzen die MwSt-Prozente eintragen, die Sie als Firma in diesem Land berechnen werden.
Aufpassen. Das hat nichts mit der UIN zu tun, oder einer grundsätzlichen Steuerbefreiung für die Lieferungen in ein bestimmtes Land. Bei jedem Land wirklich die MwSt-Prozente eintragen, sonst könnten Sie später Probleme mit Buchhaltungsdaten und veränderten Lieferadressen bekommen.
Fragen Sie Ihren Steuerberater welche MwSt-Prozente Sie für welches Land einzutragen haben. Diese Frage an ihn ist unberechtigt. Nehmen wir an, Sie liefern von DE nach AT. Sie würden dann 19 % MwSt in AT eintragen, und wenn Sie von DE nach AT liefern werden dann 19 % berechnet. Es gibt jedoch Gesetze die legen fest, dass ab einem bestimmten Verkaufsvolumen die MwSt des Landes anzusetzen ist in das geliefert wird. Deshalb kann es sein, dass Sie für AT 20% eintragen müssen. Darum wirklich das mit Ihrem Steuerberater abklären.

MWST nach Lieferland
Im Shop „kennt“ das System den MwSt-Satz des bestellten Artikels.
Das System holt die MwSt-Prozente entsprechend der MwSt-Sätze aus dem Lieferland der Bestellung. Nicht aus dem Land des Besteller entsprechend den Adress-Stammdaten, nicht aus der Rechnungsanschrift, sondern tatsächlich aus dem Lieferland.

Warum ist das so kompliziert programmiert?
Sie sitzen in DE. Ihr Kunde Huber hat seinen Wohnsitz in AT. Der Kunde hat Ihnen die UIN Nummer mitgeteilt. Damit wird er auf MwSt befreit gesetzt, und er erhält kauft alle Produkte die er sich nach AT liefern läßt zu Netto-Konditionen.
Jetzt bestellt Herr Huber einen Artikel und läßt den Artikel nach DE liefern. Das System muss erkennen, dass Herr Huber für AT von der MwSt befreit ist, er aber die Waren nach DE liefern läßt. Damit ist der Erfüllungsort DE, und obwohl Herr Huber von der MwSt befreit ist, wird das System ihm die MwSt berechnen die Sie für  DE hinterlegt haben.

Warum muss die MwSt flexibel und einfach pro Land einstellbar sein?
Wir vor erklärt, kann es sein, dass Sie wegen Überschreitung der Liefermengen in ein Land die MwSt des Landes berechnen müssen.
Sie müssen selber in der Lange sein, global im System an einer Stelle das einzustellen. Es muss so sein, dass alles nachfolgende automatisch ab der Sekunde in der Sie das umgestellt haben, tatsächlich mit dem geänderten MwSt-Prozenten arbeitet.
Hinzu kommt, dass es auch manchmal zu Veränderungen in den MwSt-Prozenten einzelner Länder kommt. Jetzt gerade hat Griechenland die MwSt erhöht, und für bestimmte Produkte die vorher den Satz 2 hatten, also geminderte MwSt, festgelegt, dass diese Produkte einen anderen MwSt-Satz erhalten.
Das alles können Sie ohne Programmieraufwand und ohne großen Arbeitsaufwand in einer guten MLM-Software selber einstellen.