CMS –System für Vertriebe


Wieder ein Kürzel, das niemand genau kennt.  CMS bedeutet Content Management System. Content ist der Inhalt einer Web Seite. Somit bedeutet der gesamte Begriff, Inhalte von Webseiten managen, besser bearbeiten. In der Praxis sollen echte CMS-Systeme in der Lage sein, dass Sie Ihre Webseiten ohne weitere Programme bearbeiten können. Sie werden im Internet sehr viele Anbieter von solchen System finden. Viele Seite sehen hervorragend aus. Dabei sollten Sie als Laie wisse, dass das Aussehen der Webseite nicht mit dem CMS-System zu tun hat, sondern das Webdesigner oder Spezialisten die Seite gestaltet haben und diese Gestaltung, es nennt sich das Layout in das CMS-System eingebunden wurde.
 
Wir möchten Ihnen hier im Wirtschaftsteil nicht einzelne CMS-System vergleichen, sondern Ihnen eine Hilfestellung geben, dass Sie qualifiziert CMS-System prüfen können. Wir werden die wichtigen einzelne Elemente solcher Systeme kurz beschreiben.

Die Aufgabe eines solchen Systems.

Mit so einem System führen Sie und Ihre Vertriebspartner Ihren öffentlichen Internet¬auftritt durch. Es ist Ihr öffentlicher Internetauftritt. Dazu ist es zwingend, dass Sie in das System die Daten Ihrer Vertriebspartner eingeben können, so das jeder Vertriebspartner einen eigenen Internetauftritt hat. Wen Ihre Domain www.network-karriere.com  ist, dann muss die Domain (Subdomain) Ihres Vertriebspartner Mueller www.mueller.network-karriere.com sein. Damit hat er seinen eigenen Internetauftritt, und kann diese Seite bekannt machen. Seine Kunden können nun in „seinem“ Shop bestellen, und alle neuen Kunden sind automatisch in der Struktur ihm zugeordnet.

Struktursicherheit.
Sie müssen als Network Marketing Firma sicherstellen, dass keine Verkäufe an der Struktur vorbei gehen. Dieses stellen Sie durch das Subdomainsystem sicher. Weiter muss das System sicherstellen, dass die Umsätze eines einmal unter einem Vertriebspartner eingetragenen Kunde immer ihm zugeordnet bleiben, auch wenn der Kunde auf einer Subdomain eines anderen Vertriebspartners bestellt.

Wo liegt das System, kommen Sie an den Quellcode?

Dieses ist eine sehr wichtige Frage. Grundsätzlich wird es so sein, dass Sie eine Domain reservieren werden, und auf dieser Domain läuft das System. Sie müssen fragen, wo das System physikalisch installiert wird. Läuft das System auf einem Zentralrechner des Anbieters mit anderen System gemeinsam, oder autonom auf Ihrer Domain. Kann das System auf einem Rechner im Internet installiert werden, der Ihnen gehört? Ganz wichtig ist, zu fragen, in wie weit Sie Zugriff auf den Quellcode des Systems haben. Haben Sie keine Zugriff, so sind Sie gezwungen, mit jeder Kleinigkeit den Anbieter zu beauftragen. Haben Sie vollen Zugriff, so können Sie frei vom Anbieter andere Webprogrammierer beauftragen oder sogar selber Änderungen durchführen wenn es notwendig ist. Das ist ein entschiedener Kostenfaktor der zu berücksichtigen ist. Sie sollten sich für ein System entscheiden, das so installiert wird, dass Sie selber Zugang zum Quellcode haben, dieses unabhängig, ob es auf Ihrem Server liegt, oder beim Anbieter auf dem Server.

Subdomain-System.

Das Subdomain-System hat die Aufgabe Strukturen korrekt unter den Partnern aufzubauen.  Es stellt sicher, dass neue Adressen wie Kunden oder Partner automatisiert korrekt dem Sponsor zugeordnet werden.
Eine Subdomain ist eine eindeutige Internetadresse innerhalb eines Systems. Es ist eine Unterdomain die eine eigene eindeutige Internetanschrift ist. Wenn Ihre Hauptdomain jescali.com ist, und Sie bilden Subdomains, so wird die Subdomain oder die Internetanschrift des Beraters Mueller diese Adresse haben:  mueller.jescali.com.
Jeder Partner kann bei der Partneranmeldung selber sofort eine Subdomain eintragen, ist diese frei, so ist diese mit Abschluss der Anmeldung sofort gültig, und der Partner kann sofort damit im Internet werben. Partner geben oft bei der ersten Anmeldung eine Subdomain ein, die diese später ändern möchten. Sie können den Partnern im internen Bereich die Möglichkeit einräumen, dass die Partner eigenständig die Namen der Subdomain zu jeder Zeit ändern können. Damit die Partner nicht Subdomainnamen eingeben, die Sie nicht wünschen, steht Ihnen intern die Möglichkeit offen, dass Sie eine Blackliste mit Namen anlegen die nicht zugelassen sind. Das wären Ihr Firmenname, Namen von Konkurrenten oder allgemeine unerwünschte Namen. Bei der Eingabe des Subdomainnamens werden alle vorhandenen Subdomains überprüft und diese Blackliste, nur Namen die nicht vorhanden sind werden zugelassen.

Aufgabe der Subdomains.

Das Jescali Subdomain-System hat die Aufgabe Strukturen korrekt aufzubauen. Es muss sichergestellt werden, dass neue Adressen korrekt dem Sponsor zugeordnet werden. Eine Subdomain ist eine eindeutige Internetadresse innerhalb eines Systems, es ist eine Unterdomain die eine eigene eindeutige Internetanschrift hat. Jede Neuanmeldung eines Kunden oder Partners auf einer Subdomain wird dem Inhaber der Subdomain zugeordnet. Wird eine Subdomain aufgerufen so prüft das System, welche Sprache hat der Subdomaininhaber und in welchem Land lebt er. Dementsprechend wird dem Besucher extern die Sprache und Währung angezeigt.

Steuerung Menüpunktanzeige Hauptseite / Subdomains.

Sie können in der Systemverwaltung der Menüs einstellen, oder ein Menüpunkt auf der Hauptseite und auf den Subdomains angezeigt wird. Oder Sie bestimmen, dass ein Menüpunkt nur auf der Firmenseite oder nur auf den Subdomains angezeigt wird.
Sprachen.
Als Network Marketing Firma ist es im Rahmen der Globalisierung sozusagen zwingend, dass Sie selber die Seiten und vor allen Dingen alle Systemtexte in beliebig vielen Sprachen übersetzen können.
Unbeschränkte Anzahl der Seiten Darstellung
Das System sollte in der Lage sein, dass Sie so viel Seiten darstellen können, wie Sie möchten, das ganze dann auch noch den unterschiedlichsten Sprachen.

Menüsystem.
Wenn Ihr Network größer wird, und Sie in mehreren Ländern arbeiten, dann wird es zwingend notwendig sein, dass Sie Ihr CMS-System unterschiedliche Menüsysteme benötigt. Sie sollten Menüsystem nach der Sprache des Besuchers, dem Land in dem der Sundomaininhaber lebt und nach seiner Vertriebspartner Gruppe anlegen können. Hiermit ist nicht gemeint, dass Sie ein Menüsystem haben, dass dann entsprechend der Sprache andere Texte zeigt und andere Seiten aufruft, sondern nach den vor benannten Kriterien tatsächlich Ihnen in der Dreifachkombination achte unterschiedliche Menüs generiert. Wenn Sie das Menüsystem eingeben, dann sollte man nicht nur die Systemseiten einbinden können, sondern Sie sollten in der Lage sein, Links einzubinden. Somit können Sie aus Ihrem System jede beliebige Seite im Internet aufrufen lassen.

Startseite.
Ruft ein Besucher Ihre Seite, oder die Seite eines Vertriebspartners auf, so sieht er die Grundgestaltung, das Menüsystem und die Startseite, auch oft genannt Home. Hier sollten Sie darauf achten, dass das System diese Kriterien erfüllt. Sie können allen oder einzelnen oder keinen Vertriebspartnern erlauben, dass Sie Ihre Startseite ändern können. Sie stellen sich dort vor. Das wäre die einfache Version. Haben Sie einen größeren Vertrieb, so kommen Sie mit dieser Technik nicht mehr klar. In diesem Fall muss das System in der Lage sein, automatisch die Startseiten der Vertriebspartner Domains personalisiert nach Sprache, dem Land und der Vertriebspartner Gruppe zu generieren. Damit haben beim Aufruf der Subdomains völlig personalisierte Startseiten, aber es entstehen Ihnen keine laufenden Personalkosten.

Kontaktseiten
Hier geht die Spanne sehr weit. Die System bieten Ihnen eigentlich alle hervorragende Kontaktseiten. Diese Seiten sollten Sie textmäßig selber gestalten können, die Daten laufen per E-Mail an den Vertriebspartner dem die Subdomain gehört und Sie erhalten zur Kontrolle eine Kopie
Automatische Subdomains.
Diese Funktionsmöglichkeit sollte Ihnen wenigsten angeboten werden. Das bedeutet. Ein Besucher kann sich auf einer Seite Ihrer Homepage anmelden. Er erhält sofort ein eigene Subdomain, und kann sofort im eigenen Shop einkaufen. Diese neue Vertriebspartner muss in der Struktur korrekt zugeordnet sein und seine Daten müssen durch einen Datenaustausch in Ihre Warenwirtschaft fließen, damit Sie diese Daten nicht mit Personalkosten eingeben müssen.

Shop-System
In jedes professionelle CMS-System für Firmen ist ein Shop-System integriert. Hier müssen Sie bitte sehr genau prüfen, was Ihnen angeboten wird. Als Firma sollten Sie darauf achten, dass diese Systeme Ihre Personalkosten erheblich senken. Dieses sind Stärken, die Ihre Kosten senken. Die Artikeldaten und Bestellungen werden nicht von Ihnen im Internet gepflegt, sondern Sie können die Artikel in Ihrer Warenwirtschaft einstellen, dementsprechend werden Sie angezeigt, oder Sie pflegen die Artikel nur im CMS-System, dass dann wiederum Ihre Internet realtime Warenwirtschaft ist.

Die Bestellungen mit den Daten der neuen Kunden laufen in Ihrer Warenwirtschaft auf, Sie kontrollieren den Geldeingang, und ohne das jemand die Daten erneut einpflegt, werden die Rechnungen generiert und die Lieferung wird ausgelöst. Wenn Sie die Daten selber erneut eingeben müssen, so entstehen Ihnen laufende Personalkosten. Das waren grundsätzliche Vorgaben, die Sie stellen müssen. Wenn Sie international werden, so werden weitere Anforderungen auf Sie zukommen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Artikel in Ihrer Warenwirtschaft so einstellen können, dass Sie bestimmen, in welchem Land kombiniert mit der Vertriebspartner Gruppe darf dieser Artikel auf der Homepage Ihrer Vertriebspartner angezeigt werden. Dazu müssen Sie je nach Land und Vertriebspartner Gruppe unterschiedliche Preise anzeigen lassen können. Die Artikelkategorientexte und Artikeltexte sollten in den unterschiedlichen Sprachen gepflegt werden können. Dazu müssen Sie Artikel generell für den öffentlichen Shop sperren können. Es wäre gut, wenn das System auch einen Internen Shop anbietet. Hier müssen Sie in Ihrer Warenwirtschaft unabhängig des öffentlichen Shops die Artikel nach dem Land und der Vertriebspartner bzw. Kundengruppe einstellen können. Dazu werden hier für Vertriebspartner mehr Artikel angezeigt. Das könnten die Flyer und andere bestellbare Werbemittel sein. Diese natürlich wieder nach Preisen entsprechend des Landes und der Vertriebspartner Gruppe des Besuchers des internen Shops.
Sie sollten in der Lage sein, die einzelnen Artikel in eine Art Sets zusammen zu fassen. Das bedeutet. Sie haben einen Artikel in verschiedenen Gebindegrößen, Formen, Farben und Materialen. Im Internet wird ein Hauptartikel angezeigt, das nennt man den Masterartikel. Diesen Artikel sind die einzelnen Größen Formen und Farben zugeordnet, das nennt man Attribute. Der Besucher sieht den Artikel, wählt die  Attribute aus und legt den Artikel in den Warenkorb. Im Warenkorb ist dann der tatsächliche Artikel mit den gewählten Attributen. Den Artikeln sollte man einen Langtext zuordnen können und die dargestellten Bilder sollten auch mit einem Klick in einer Zoomdarstellung anzeigbar sein. Die Reihenfolge der Darstellung der Artikel müssen Sie in Ihrer Warenwirtschaft festlegen können, und es wäre super, wenn Sie in Ihrer Warenwirtschaft für besondere Artikel und Kategorien individuell besondere Hintergrundfarben bestimmen können.

Porto- und Verpackungskosten.
Das ist ein Thema, da denkt man nicht sofort dran. Prüfen Sie, ob der Internetshop die Porto- und Verpackungskosten identisch zu Ihrer Warenwirtschaft berechnet. Eigentlich müssen Sie dieses selber konfigurieren können, die Werte und dazu von welchen Werten aus gerechnet wird. Gewicht, Netto- oder Bruttopreis.

Rabatte.
Wenn Sie in Ihrer Warenwirtschaft den Vertriebspartnern Rabatte geben, so sollte im Internet der interne Shop das identisch können. Er muss Provisionsartikel und Nichtprovisionsartikel unterscheiden können.
Veranstaltungen.

Zahlungsformen.
Der Shop sollte verschiedene Zahlungsformen wie Per Rechnung, Überweisung, Kreditkarte oder Abbuchung verarbeiten können.

Warenkorb.
So weit ich mir die unterschiedlichsten Systeme angesehen habe, ist mit so kein Warenkorb bekannt, der nicht für MLM geeignet ist.

Bestellbestätigung.
Hat ein Kunde bestellt, so muss er direkt eine Onlinerechnung drucken können. Dazu muss er eine E-Mail als Bestätigung erhalten. Weiter muss der Inhaber der Subdomain eine Kopie erhalten und Sie als Firma zur Kontrolle.

Zum Schluss allgemeine Leistungen, die bekannt sind, aber hier kurz erwähnt werden sollen. So ein System sollte ein Newslettersystem beinhalten. Dazu sollten Sie selber die Domain mit einem Passwortschutz versehen können, damit Sie die Seite jeder Zeit sperren können. Ein System, in dem Sie Ihre News hinterlegen und anzeigen können sollte da sein. Möglichst auch ein Unterprogramm für einen Rückrufservice, dann eine Seite „Seite weiter empfehlen“. Wichtig ist, die Inhaber der Subdomains dürfen ggf. ihre Startseite anpassen, ansonsten könne Sie keine Änderungen durchführen. Haben Sie zehntausend Subdomains im System und Sie ändern die Darstellung einer Seite, so muss da sofort für alle Subdomains gültig und sichtbar sein.

Werden Ihnen diese Techniken angeboten, dann können Sie davon ausgehen, dass das System für den MLM-Bereich konzipiert ist, ansonsten bitte Vorsicht. Denn Internetshops gibt es reichlich, nur leider sind nur wenige auf den Bereich MLM zugeschnitten.